Kinotakara | Zivilisationskrankheiten und Ihre Ursachen


Fichten, so haben Wissenschaftler festgestellt, bekämpfen Umweltgifte, die sie aus der Luft aufnehmen - z.B. Schwefeldioxid -, indem sie versuchen, diese Schadstoffe zu neutralisieren. Dazu werden Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium insbesondere aus älteren Nadeln abgepumpt. So schützt der Baum die jungen Triebe vor Umweltgiften, alte Nadeln welken und fallen ab. Ganz ähnlich verfährt der menschliche Körper mit Schadstoffen aus der Umwelt, der Nahrung und solchen, die im eigenen Organismus entstehen: Erst versucht er, diese Stoffe auszuscheiden. Gelingt das nicht, werden sie abgelagert - und zwar an Stellen, die für die Funktionsfähigkeit des Organismus untergeordnete Bedeutung haben. Solche "Lagerplätze" sind vor allem das Binde- und Fettgewebe. Dort landen organische Säuren, Schwermetalle, Schlacken - also die biochemischen Verbindungen von Abfallstoffen. Sind allerdings Binde- und Fettgewebe bereits überlastet, sucht sich der Körper neue Deponien, die für diesen Zweck aber im Grunde nicht vorgesehen sind: In diesem Fall kommen Gelenke, Sehnen und Muskeln an die Reihe. Zum Neutralisieren von Giften und entstehenden Säuren benötigt auch der menschliche Organismus Mineralstoffe. Werden diese nicht in ausreichender Menge mit der Nahrung geliefert, holt er sich das Kalzium kurzerhand aus den körpereigenen Reserven, den Knochen oder auch Haaren. Auf diese Weise entsteht z. B. die Knochenschwäche Osteoporose und auch Haarausfall.

Wird der Körper gezwungen, immer neue und größere Mengen von Schadstoffen abzulagern, bedeutet das einen schleichenden Prozess der Vergiftung. Beschwerden wie Rheuma, Ischias, Sehnenscheidenentzündungen, Muskelschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, Cellulite, Grauer Star und Müdigkeit sind nur einige der zahlreichen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit. Die Gifte (Abfallprodukte Stoffwechselzwischenprodukte) können auch das Nervensystem und den Gehirnstoffwechsel negativ beeinflussen. Umso wichtiger ist es daher, in regelmäßigen Abständen den Körper zu entschlacken und damit zu entgiften - am besten zweimal im Jahr.


 
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